Pontos básicos

S (Sprecher): Heute Abend stellen wir euch einen ganz anderen Mann vor – einen wahnsinns erfolgreichen: der Urs Bühler, Mitglied von Il Divo. Das neue Album ist raus, es heißt “Wicked Game” – und da draus hören wir jetzt das Titelstück – ‘Wicked Game’.

Und nach dem Stück hören wir den Weltstar Urs Bühler – oweh, das hat er aber nicht so gern wenn ich das sag. Warum, erfährt ihr gleich in ein paar Minuten.

 S: Eine schwarze Limousine mit Chauffeur – so ist er bei uns im Radiostudio vorgefahren – der Urs Bühler, einer von 4 von Il Divo. Und wer jetzt das Gefühl hat, jaja – der ist hochnäsig, da muss ich sagen ‘Nein, ganz und gar nicht’. Ein seeeehr relaxter und sympathischer Urs Bühler ist da bei uns im Studio gesessen und wenn ich ihn gefragt hab wegen seinem Kalender und den Terminen im Moment, ist mir dann klar geworden warum er nicht allein gefahren ist und darum mit Chauffeur da ist.

 U: Am Sonntag geht’s nach NY, dann eine schwache Woche wieder nach London, von dort aus nach Australien, und dann Japan und dann auf L.A. und dann wieder auf…. und so weiter.

 S: Da du für uns die Schweiz allgemein auf der ganzen Welt vertrittst hab ich mich gefragt – wohin in der Schweiz, wie ist denn die Schweiz. Was würdest du sagen – wie ist die Schweiz? Warum muss man in die Schweiz kommen?

 U: Weil die Schweiz eins der schönsten Länder ist auf der ganzen Welt.

 S: Das sagt jeder von seinem Land in dem er wohnt.

 U:  Nein, das ist nicht wahr. Wenn du mit Ausländer sprichst, die in der Schweiz gewesen sind, die sind alle – die geben dir sofort Recht und sagen ‘Ja, die Schweiz ist wirklich riesig schön.’

 S: Aber jetzt sagt ja vielleicht der Kollege von Spanien, der Carlos,  Spanien sei das schönste Land.

 U: Aber das hat vielleicht andere Gründe. Weißt der Carlos, dem gefällt natürlich jetzt z.B. … der kommt von Madrid, das ist eine große Stadt. Dem gefällt’s Nachtleben und weiß Gott was noch alles. Aber ich finde die Schweiz, als Land, mit den Alpen und mit den Seen und mit der Jura ist einfach ein wunderschönes Land. Und da geben dir alle Leute, die einmal als Tourist in der Schweiz gewesen sind, Recht. Da hab ich noch nie etwas anderes gehört.

 S: Ihr habt Auftritte für nächstes Jahr 2012 – ihr habt extrem viel Auftritte, also zumindest aus meiner Sicht – als Moderator und nicht als Sänger. 20 Auftritte innerhalb von 30 Tagen – du hast gesagt, das ist ‘normal’.

 U: Ja. Das hat natürlich auch finanzielle Aspekte. Weil, wenn du natürlich auf Tournee gehst, tust du natürlich die ganze Crew – alles, die Leute musst du bezahlen – und je mehr freie Tage du hast, je mehr Tage hast du, wo du zahlen musst aber nichts hereinkommt.

 S: Gut, aber grundsätzlich geht’s ja um euch 4 auf der Bühne, ihr müsst euch auch wohl fühlen. Du musst gesund bleiben, du musst deine Stimme pflegen, das ist ja auch wichtig.

U: Ja, aber das ist kein Problem, das ist lässig. Weißt, wir haben schon die freie Wahl irgendwie dass wir sagen, wir wollen im Allgemeinen, wenn wir jetzt 2 Konzerte nacheinander gesungen haben – da hätten wir gern einen Tag frei. Dass wir am dritten Tag nicht singen wollen. Und ausnahmsweise machst du halt 3 hintereinander, aber…..

 S: Ist das ein bisschen auch stimmlich schwierig bei 3 hintereinand – und 4 wären dann schon ein Problem?

 U: Ja, das muss ich schon sagen. Also, 3 hintereinand das geht…. 4 hintereinand das wird dann schon ein wenig schwer. Aber das hat immer damit zu tun wieviel Reise damit verbunden ist zwischen denen – aber ob du jetzt da irgendwie 2 Stunden Auto fährst von einem Konzert zum anderen und ob du 3 Stunden im Flieger sitzt, oder? Und einfach der ganze Tag drauf geht mit Reise und Klimaanlage und Hotel und weiß Gott nicht was. Das kommt immer sehr stark drauf an.

 S: Wie schaust du dass du zur Ruhe kommst? Dass du deine Gesundheit schonst?

U: Ähm, ja. Wir hören immer wieder, dass wir so langweilig sind und nicht irgendwie die großen Partygeher sind nach dem Konzert. Aber das ist halt leider – das muss, weil wenn du singen musst wie wir singen da auf der Konzerttournee, da musst du einfach nach dem Konzert ins Bett und schlafen gehn. Und da kannst einfach nicht irgendwie nächtelang wild herumufern und weiß Gott nicht was und zügellos sein. Weil dann kannst du einfach am nächsten Tag nicht singen.

 S: Du redest hauptsächlich Englisch. Ist Englisch mittlerweile deine Hauptsprache geworden?

 U: Ja, das hat natürlich viele Gründe. Erstens einmal ist das Management, also die Plattenfirma in England stationiert. Il Divo ist in England kreiiert worden, wir sind von 4 verschiedenen Ländern – Englisch ist die einzige Sprache die wir alle reden. Ich kann mit dem Sebastian Französisch reden, ich kann nicht wirklich spanisch. Englisch ist die einzige Sprache wo wir zu viert wirklich alle miteinander reden können. Meine Frau ist auch Englisch.

 S: Kommt sie mit auf Tournee? Wo wohnt ihr überhaupt?

 U: Wir wohnen jetzt wieder in London. Und das ist auch vor allem – ich komm ja vom Luzerner Hinterland, von Willisau. Aber ich wohne in der Stadt, weil das einfach vom Beruf her am praktischsten ist.

 S: Wohnt ihr zu viert nachher dann in London – damit ihr euch möglichst viel seht, ich weiß nicht – zum Proben, zum Ziele besprechen – oder kommt da jeder wieder aus seinem Land?

U: Nein, also es ist so dass wir zu dritt in London wohnen, nur der David wohnt in Amerika. Weil der ist ja aus Amerika und dem gefällt es in NY einfach besser. Aber die anderen 3 wohnen jetzt in London, aber das ist mehr wieder ein Zufall eigentlich, dass wir hier hängen geblieben sind.

 S: Wir reden sehr viel über dich und das Private, aber wir würden gern noch mehr wissen von dir. Wir werden im zweiten Teil davon sprechen, wovor du Angst hast z.B. oder ob du dich gern selbst als Freund hättest?

Zuerst hören wir aber noch eins aus dem neuen Album “Come what may” – das ist ein Titel aus dem Nicole Kidman Film ‘Moulin Rouge’ – warum habt ihr das genommen?

 U: Das ist sehr stark verbunden mit dem Greg Armstrong, der den Moulin Rouge Film Soundtrack arrangierte. Und er hat das Arrangement für den Song gemacht für uns und da ist das Demo gewesen mit dem wir ins Studio gegangen sind und den Song aufgenommen haben. Und das ist auch wieder so eine interessante Geschichte…. also, das ist ein Song der mir gar nicht gefallen hat. Wo ich mir gedacht hab, wie man da nur eine Demo darauf singen kann, wo irgendjemand probiert hat, eine klassische Stimme zu imitieren, aber nicht wirklich ein klassischer Sänger gewesen ist. Und mir hat das also gar nicht gefallen. Aber wir sind in das Studio gegangen, wir hatten das arrangiert für unsere 4 Stimmen, wir haben das aufgenommen und wir haben das jetzt letzten August  – wo wir das erste Mal Material von unserem neuen Album vorgestellt haben im Coliseum in London – haben wir das gesungen auf der Bühne und wir haben das gebracht als Eröffnungsstück vom ganzen Abend und es ist , also super zum Singen. Macht mir riesig Spaß und ja, ich hoff euch gefällt’s auch.

 S: Zu Gast da bei uns im Studio der mittlerweile weltbekannte Schwyzr Tenorsänger und Mitglied von Il Divo, der Urs Bühler. Du lachst da jetzt – ist dir das peinlich wenn ich das sage? Ist das so?

U: Jaja, das ist schon so – das klingt einfach lustig irgendwie. Und vor allem da in der Schweiz zu sein und das zu hören, irgendwie ‘weltbekannt’. Weil, ja.. einfach, es hat mir grad neulich ein Journalist gesagt, es gibt ja nicht so viele weltbekannte Schweizer Sänger. Und das ist… für mich natürlich auch irgendwie seltsam da ich international bekannt bin, nicht mehr in der Schweiz zu leben. In London laufen natürlich die weltbekannten Leute auf der Straße herum … Jimmy Page von Led Zeppelin lehnen an der Straßenecke und solche Sachen. Aber einfach – ja – da irgendwie, wenn ich jetzt da wieder in der Schweiz bin, hat das Wort “weltbekannt” irgendwie eine ganze andere Bedeutung, deren ich mir gar nicht so bewusst bin wie im täglichen Leben, wenn ich so international tätig bin.

 S: Sagt dir der Jimmy Page dann “Hey Urs, how are you?”

 U: Nei, der kennt mich nicht.

 S: Kennt man dich denn in London jetzt?

U: Du – nein. Wir sind relativ anonym. Ich glaube, man würde uns erkennen wenn wir jetzt zu viert dann irgendwie im Anzug die Straße entlang laufen würden – ja. Aber so, individuell und in normaler Alltagskleidung – nein.

 S: Ihr seid 4 Männer, ihr seht euch ja relativ viel – vor dem Konzert, nach dem Konzert, ihr habt viel miteinander zu tun – es gibt auch emotionale Momente. Wie geht ihr eigentlich mit Kritik untereinander um? So nach einem Konzert, wenn z.B. wieder einer einen Text vergessen hat oder wenn irgendetwas anderes passiert ist. Seid ihr dann böse aufeinander – wie löst ihr das?

U: Ich muss nicht irgendwie jemandem sagen, dass er jetzt die falschen Wörter gesungen hat oder so.

 S: Ist das schon vorgekommen?

U: Ja! Ja, natürlich. Das kommt vor, dass jemand irgendwo einen Satz vergisst oder irgendetwas – also je nachdem. Und da haben wir natürlich auch alle indivuelle Manieren damit umzugehen, oder? Der eine lacht es da einfach so weg, der andere singt “lalala”, der dritte improvisiert halt stattdessen irgendetwas.

 S: Wie machst du es?

 U: Ich…. hab das Glück dass ich eigentlich fast nie etwas vergesse. Nein, ehrlich. Und ich sage das wirklich ohne jegliche Arroganz – ich hab wirklich das Glück und da hab ich nichts dazu getan – das ist einfach irgendwie ein eigenes Talent, das mir in die Wiege gelegt wurde. Wenn ich jetzt z.B. die Songlyrics, also die Songtexte lernen muss – normalerweise, also wenn ich im Studio gewesen bin und das ein-, zweimal gesungen hab, bleiben die einfach im Kopf sitzen. Und ich muss also wirklich, ich sitze nie daheim und lerne da jetzt diese Songtexte. Die gehen einfach hinein und die bleiben drinnen. Danke viel mal.

 S: Das ist wirklich sehr ehrfürchtig. Urs Bühler – ich möcht noch schnell ein paar persönliche Sachen wissen von dir.

Wovor hast du Angst in deinem Leben?

U: Ich hab vor nichts im Speziellen Angst. Ich denk, ich mache mir Sorgen über die Finanzen – im Allgemeinen. Und zwar, nicht dass ich jetzt finanzielle Probleme hab, aber ich denke mir manchmal dass ich wirklich Glück gehabt hab, dass es mir finanziell gut geht. Und manchmal mache ich mir Sorgen, ich denke mir einfach … ich müsste mich riesig an der Nase nehmen, wenn ich eines Tages doch wieder finanzielle Probleme haben sollte – wenn ich mir selbst zugestehen müsste, dass ich nicht gut mit diesem Glück, das mir in den Schoß gelegt wurde, umgegangen bin.

S: Noch eine persönliche Frage: Möchtest du dich selbst als Freund haben?

U: Ja, ich glaube, ich bin eine sehr ehrliche und eine sehr loyale Person. Ich hab z.B. noch Freunde in der Schweiz mit denen ich vielleicht 2x im Jahr mit ihnen telefoniere. Ich hab nie einen Freundeskreis gehabt wo du irgendwie dreimal in der Woche am Telefon hängst für eine Stunde oder wo man irgendwie am Wochenende sich etwas ausmacht zum quatschen  oder mit denen man ausgeht – das hab ich nie gehabt. Ich bin immer relativ ein Eigenbrödler gewesen. Und, ja – ich hab mich selbst, ich hab meine Familie und mit dem bin ich eigentlich zufrieden. Ich glaube ich bin kein Schlechter – mich als Freund zu haben, nur kein sehr intensiver.

Alguém entendeu alguma coisa?

Não, não entendi nada nesta entrevista radiofônica de Urs Bühler em alemão.

Mas, estas maravilhas das maravilhas modernas, os tradutores online, ajudam muito e enfatizo alguns pontos interessantes (tradução livre):

-A turnê é uma correria, com shows seguidos, e não pode ser de outro jeito;

-Urs, Carlos e Sébastien estão morando em Londres e David em Nova Iorque. Viver na cidade é mais prático;

-Urs adotou o inglês como segunda língua, porque a mulher dele fala este idioma e também por ser a única maneira de se entender com os rapazes. Ele pode falar francês com Sébastien, mas não pode falar espanhol com Carlos;

-Na Suíça ele é considerado uma espécie de E.T., por ser conhecido internacionalmente;

-Ele tem facilidade para decorar as letras, basta cantar uma, duas vezes, e já registra tudo;

-Não tem medo de nada, exceto de problemas financeiros;

-Ele se considera honesto e leal;

-É de poucos amigos e sempre foi solitário;

-Está feliz por ter uma família;

-Pode não ser dos melhores amigos, mas também não é dos piores!

 

 

3 pensamentos sobre “Pontos básicos

  1. Divas,

    Obrigada pelo carinho.
    Urs pode ser descrito como “supersincero”!
    Se eu fosse fazer um resumo dos resumos, diria assim: “os duros também amam”!! LOL!!!
    Bjs.

  2. Lúúúúú…mto obrigada por nos manter atualizadas mesmo nessas entrevistas que é um verdadeiro desafio entender qualquer coisa!

    Eu ainda não havia visto a tal entrevista e só fiquei sabendo pela Adri.

    Ver os principais pontos resumidinhos aqui foi um verdadeiro achado!

    Parabéns pelo ótimo trabalho como sempre!

    Muitos beijos
    XOXOXO

  3. Valeuuuuuu Lú!!!
    Beleza de resumo!!!!
    Também utilizei as ferramentas tradutoras na internet e deu para ter entender o “grosso” da entrevista, mas as “nuances” das falas ficam muito a desejar!!!!
    Foi exatamente o que você postou que eu consegui “pescar” da tradução!!!
    Bom…. se Urs é “fechado” e mais sério, tudo bem!!! Ao menos ele é bastante sincero, profundo e reflexivo em suas falas!!!🙂
    Agora…..
    Esses vídeos estão um verdadeiro Ubercídeo!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    ADOREI!!!!!!!!!!!!!!😀
    Bjkas e parabéns pelo post!!!

Deixe uma resposta

Preencha os seus dados abaixo ou clique em um ícone para log in:

Logotipo do WordPress.com

Você está comentando utilizando sua conta WordPress.com. Sair / Alterar )

Imagem do Twitter

Você está comentando utilizando sua conta Twitter. Sair / Alterar )

Foto do Facebook

Você está comentando utilizando sua conta Facebook. Sair / Alterar )

Foto do Google+

Você está comentando utilizando sua conta Google+. Sair / Alterar )

Conectando a %s